040 - 181215 140 DermatoMed Hamburg • Prof. Dr. Moll • Privatärztliche Praxis für Dermatologie im Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik • Jarrestraße 2 • 22303 Hamburg

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Basaliom – noch eine Form des hellen Hautkrebses

Das Basaliom, ein Karzinom (Krebs) der Haut, ist der häufigste bösartige Tumor des Menschen. Ca. 100/100.000 Einwohner/Jahr erkranken. Ca. 80 % der Basaliome sind im Kopf/Hals-Bereich lokalisiert. Risikofaktor für die Entstehung sind anhaltende Lichtexposition, erbliche Faktoren (familiäre Häufung!), Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken und chronische Hautschäden (wie Druckstellen, chronische Wunden, Narben). Die Basaliome treten nach dem 30. Lebensjahr auf.

Diagnose

Typisch sind kleine Knötchen, oft mit Blutkrusten, die nicht abheilen. Später kommen größere Knötchen, die oft gräulich glänzen und offene Wunden hinzu. Auffällig ist ein harter Rand. Am Rumpf hat das Basaliom ein anderes Aussehen, meist rötlich schuppende Herde ohne Wunde oder Knoten. Basaliome wachsen am Ort ihrer Entstehung immer weiter und zerstören umliegende Haut, Knorpel und Knochen. Metastasen treten extrem selten auf.

Therapie

Basaliome lassen sich durch eine Operation heilen, wenn sie ganz entfernt werden. Die totale Entfernung sollte mikroskopisch kontrolliert werden. Für frühe Formen stehen noch andere Therapien zur Verfügung, die weniger Narben bilden und exzellente kosmetische Ergebnisse liefern. Das ist die sogenannte photodynamische Therapie (PDT). Hier wird das Basaliom durch eine Creme mit einem Lichtsensibilisator und Licht zerstört. Dabei entsteht eine Entzündung und bei deren Abheilung schuppt es sich ab. Dies ist neuerdings auch schmerzfrei gut machbar, durch die sogenannte Day light PDT, d. h. nach Auftragen der speziellen Creme geht der Patient für 2 Stunden an das Tageslicht. Dadurch wird die Entzündung langsamer angestoßen, die Schmerzen entstehen nicht, aber die Effekte bleiben. Andere Therapien sind Cremebehandlungen mit Pharmaka (Diclofenac), Immunstoffen (Imiquimod 5 %) Ingenot-nebutat oder Zytostatika (5-Fluorouracil) stehen auch zur Verfügung und führen ebenfalls zu Entzündungen in deren Folge das Basaliom abgeschuppt wird. Alles führt bei Frühstadium zu exzellenten kosmetischen Ergebnissen. Spätere Formen sind so nicht mehr zu behandeln, diese müssen operiert werden. Die operativen Maßnahmen haben sich in den letzten Jahren auch stark verbessert, die kosmetischen und funktionellen Ergebnisse sind meist sehr gut. An besonderen Stellen (z. B. auf der Nase) kann auch eine allmähliche Heilung nach der Operation zu exzellenten Ergebnissen führen.

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